Presseberichte
2007



Verein erfüllt Herzenswünsche krebskranker KinderKierspe, 17.12.2007
Herzenswünsche erfüllen: Für die Finnentroper Organisation
"strahlemaennchen.de" ist das nicht nur an Weihnachten ein Anliegen. Der
Verein kümmert sich um die Herzenswünsche krebskranker Kinder und deren
Familien.
Einen Scheck über 500 Euro konnten Schornsteinfeger Mike Budde und
Stadtbrandinspektor Georg Würth an Joanna und Eric Jünger überreichen.
Der Erlös stammt aus dem Verkauf und den während der Rauchmelderwochen
eingegangenen Spenden. Viele Bürger haben sich in den letzten Monaten
von den Wehrleuten kostenlos Rauchmelder installieren lassen. Als
Dankeschön für diesen ehrenamtlichen Einsatz gab es etliche Spenden.
"Die Rauchmelderaktion läuft noch bis Ende des Jahres", informierte Mike
Budde.
Mit dem gespendeten Geld finanziert "strahlemännchen.de" Aktionen für
krebskranke Kinder. Das kann eine Reise ins Disneyland sein, der Besuch
eines Fußballspiels oder eine Fahrt auf der Kommandobrücke eines
Passagierschiffes. "Das sind einmalige Erlebnisse, die die Kinder nie
vergessen", wissen Joanna und Eric Jünger. Aktuell stehen rund 20
Kinderwünsche offen, die wahrscheinlich in diesem Jahr nicht mehr
erfüllt werden können. Neben Geldspenden braucht es auch Menschen, die
bei der Umsetzung der Wünsche helfen. Infos im Internet unter
www.strahlemaennchen.de.

Kinderschutzzentrum und Strahlemännchen profitieren
Freundeskreis spendete 4000 Euro
07.12.2007
Plettenberg. „Wir helfen gerne.” Marita Gerdes und Freunde, wie sich der
Freundeskreis offiziell nennt, waren in den vergangenen Monaten wieder
fleißig, verkauften auf verschiedenen Märkten wie dem Lichtermarkt in
Plettenberg und dem Markt der guten ...
...Taten in Lüdenscheid ihre selbstgemachten Arbeiten und nahmen
ordentlich Geld ein. Die Bereitschaft für die gute Sache etwas zu kaufen
war riesengroß. So konnten sich das Kinderschutzzentrum in Lüdenscheid
und die Aktion Strahlemännchen aus Heggen über jeweils 2000 Euro freuen.
Das Kinderschutzzentrum hat sich die Beratung von Erwachsenen und
Kindern, die sich etwa bedroht oder missbraucht fühlen, auf die Fahnen
geschrieben, erläuterte Vorsitzender Dr. Lutz Hellweg (l.). Das
Kinderschutzzentrum kann mit dem eingenommen Geld einen Arbeitsplatz zu
80 % fördern. Strahlemännchen setzt sich bundesweit für schwer erkrankte
krebskranke Kinder ein. Eric und Johanna Junge (M.) versuchen, die
besonderen Wünsche der totgeweihten Kinder zu erfüllen. Für diese beiden
Organisationen gaben Marita Gerdes, Helga Behling (v.r.) und Sandra
Schrottke (2. v. r.) gern die Einnahmen aus den Basaren weiter.

11. Jahrgang - Ausgabe 4/2007



"Dicke Backen"
Castrop-Rauxel, 19.10.2007, Von Jens Artschwager
Lions-Club arrangierte zum 40-jährigen Bestehen ein Wohltätigkeits-Konzert
mit dem Luftwaffemusikkorps 3.Drei Stunden ging es quer durch den
Musikgarten. Für ein leukämiekrankes Mädchen erfüllte sich ein Traum.
Mit dem Begriff des Blasorchesters werden schnell Militärmärsche assoziiert.
Hört man aber von einem Tuba-Solo, entzieht sich das der Vorstellungskraft.
Unmöglich? Das Luftwaffenmusikkorps 3 bewies am Donnertagabend in der
Stadthalle das Gegenteil. Anlässlich des 40-jährigen Lions-Club-Bestehens
spielten sie sich mit blank polierten Instrumenten in die Herzen des
Publikums. Der Erlös ging an das Schul-Förderprogramm "Klasse 2000".
Eine festliche Kulisse, die Stadthalle ist bis auf den letzten Platz
gefüllt - volles Haus. Unruhig rutschen einige auf ihren Stühlen hin und
her. Dann betreten rund 30 uniformierte Musiker die Bühne. Was mit einem -
obligatorischen - Marsch beginnt, steigert sich bereits beim zweiten Stück
in anspruchsvollstes Kopfkino. Oberstleutnant Michael Wintering dirigiert
seine Truppe mit vollem Körpereinsatz. Zwischen den Darbietungen erläutert
er mit bassiger Stimme, worum es bei den Titeln eigentlich geht. Gewaltig
donnern die "Highlights aus dem Musical Chess" über die Hörer. Schwarz gegen
Weiß, man meint, die Szene vor Augen zu haben (inklusive Springer, Bauer und
König). In düsterem Moll treibt das Ballett der Hexen aus der Oper "Macbeth"
den Puls in die Höhe. Temporeich.
Mit aufgeplusterten Wangen brilliert später Hauptfeldwebel Manfred Kahmen
an der Tuba - Solo. Zurück in die Mitte des verstrichenen Jahrhunderts
geht's schließlich bei den Bert-Kaempfert-Melodien. Die Swing-Arrangements
erinnern an innige Kuss-Szenen längst verblasster Hollywood-Romanzen. Mit "There's
No Business Like Showbusiness" kredenzen die Bläser pralle Salonmusik, die
unweigerlich und schwungvoll ins Mark geht.
Gegen elf Uhr erfüllt sich ein Traum. Lions-Präsident Dirk Plücker
kündigt einen speziellen Gast an: Lisa-Michelle, neun Jahre alt,
Querflötenspielerin und Orchester-Fan. Im März ist das kleine Viersener
Mädchen an Leukämie erkrankt. Den Traum, einmal in einem Orchester
mitzuspielen, macht der "Strahlemännchen e.V." aus Finnentrop möglich.
Eigentlich soll sie bei einem Marsch mitwirken - es werden drei. Völlig
gerührt reißt es die Zuhörer von den Stühlen, die ganze Halle klatscht
begeistert mit. Das kleine Mädchen spielt wie ein Profi, routiniert fliegen
die kleinen Finger über die Tasten. Zum Schluß will der tosende Applaus gar
nicht mehr enden, begeisterte Jubelrufe erklingen. Es ist für alle ein
rundum gelungener Abend.



08.08.2007 / LOKALAUSGABE / ATTENDORN



09.07.2007


08.07.2007
Den Lebenstraum einer Kartfahrt konnten die Organisatoren des "Race for Help" Willi Trimborn (links) und Wolfram Weidemann (rechts) der 13-jährigen Lena erfüllen.
Spenden sprengten die Erwartungen
RACE FOR HELP. 13 564 Euro für den guten Zweck. Emotionale Momente
bestimmten den Kart-Langstreckenlauf.
Ein Fünftel der Distanz war beim 24-Stunden-Kartrennen in Dinslaken erst absolviert,
da verkündete Organisator Willi Trimborn bereits den Sieger. "Der
eigentliche Gewinner steht jetzt schon fest. Es sind die
Strahlemännchen." Zusammen mit Wolfram Weidemann von den Bad Boys
Dinslaken hatte Trimborn federführend den ersten Langstreckenlauf für
einen guten Zweck organisiert. Unter dem Motto "Race for Help" traten 21
Teams auf der hiesigen Anlage an. Dass am Ende die heimischen "Nice Guys
by Terra" die Nase vorn hatten, geriet zur Randnotiz. Stattdessen
freuten sich alle Anwesenden über einen Spendenbetrag von 13 564 Euro
zugunsten krebskranker Kinder. "10 000 Euro wollten wir erreichen. Das
haben wir mit Bravour geschafft", zeigte sich Rennleiter Wolfram
Weidemann begeistert.
Um die stattliche Summe zusammen zu tragen, hatten sich die Veranstalter jede
Menge einfallen lassen. Allein die Tombola mit 300 Preisen besaß einen Gegenwert
von 5000 Euro. Da fanden natürlich jede Menge Lose ihre Abnehmer. Hinzu kamen
Erlöse aus Verköstigung und T-Shirt-Verkauf. Zudem verzichteten die Beteiligten
auf jegliche Bezahlung. "Heute geht meine ganze Gage, die nicht ganz so klein
ist, in den Spendentopf", bestätigte Moderator Volker Imre.
Etwas ganz spezielles hatte sich die Familie Trimborn einfallen lassen. Die
Tochter vom IPD-Teamchef Willi Trimborn trat mit ihrer Band "Why Not" nicht nur
im Rahmenprogramm auf, sondern schrieb speziell für die krebskranken Kinder ein
Lied mit dem Titel "Träume". "Musik ist etwas sehr wichtiges. Deshalb bekommt
auch jedes Kind eine CD mit dem Song geschenkt", teilte Trimborn am Rande mit
und blickt stolz auf das Geleistete: "Was wir hier heute auf die Beine gestellt
haben, ist in der Kartszene einmalig."
Einen besonderen Wunsch konnten die Veranstalter der 13-jährigen Lena
erfüllen. Parallel mit dem Sieger überquerte sie am Ende des Rennes in einem
Doppelsitzer-Kart die Ziellinie. Zuvor hatte sie den harten Männern mit einem
bewegenden Interview feuchte Augen beschert. "Da liefen mir die Tränen", so
Trimborn. Auch bei der Siegerehrung, welche "Wolle" Weidemann treffend
beschrieb, ging es emotional zu: "Das war eine allgemeine Heulstunde."
Die Leukämieerkrankung eines Nachwuchs-Fahrers hatte im Vorfeld in der
Kart-Szene für Bestürzung gesorgt. "Da denkt man schon an die eigene Gesundheit,
gerade wenn man selbst Kinder hat", rückt für Carsten Thewen vom Team "Cool
Runnings" die sportliche Performanz in den Hintergrund. Nichtsdestotrotz konnte
sich letztgenannte mehr als sehen lassen. Mit Stephan Epp und Stefan Siepmann
waren die besten Kartfahrer Deutschlands an den Start gegangen, um Kinderträume
wahr werden zu lassen.
SPENDERSUCHE Der Kartfahrer Maxi Stenzer ist an Leukämie erkrankt. Deshalb nutzten die
Organisatoren die Veranstaltung, um bei der Suche nach einem passenden
Knochenmarkspender mitzuhelfen. In Zusammenarbeit mit der Deutschen
Knochenmarkspende und dem Roten Kreuz nahm Dr. Kurt Lemke kostenlose Blutproben
vor. "Viele Fahrer liefen mit einem Pflaster herum", verwies Rennleiter
Weidemann auf die Hilfsbereitschaft der Sportskameraden.


28.06.2007 / LOKALAUSGABE / ATTENDORN


vom 30.05.2007


29.03.2007

24.03.2007 / LOKALAUSGABE / ATTENDORN

21.03.2007
Kimberly traf "Superstar" Mark Medlok
Die 13-jährige Kimberly leidet an einem inoperabelen Gehirntumor, der
zu ihrer Erblindung geführt hat. Mark Medlok hat sich in der
Casting-Show "Deutschland sucht den Superstar" in Kimberlys Herz
gesungen: "Ich wünsche mir so sehr, dass ich ihn einmal treffen kann."
Eric und Joanna Junge von "Strahelmännchen. de" ließen diesen Traum wahr
werden.
Zur dritten Mottoshow reiste Kimberly per Flugzeug mit ihrer ganzen
Familie von Lübeck nach Köln. Nach der Teilnahme an der Generalprobe und
einer Begrüßung durch Moderator Marco Schreyl sowie Jurymitglied Heinz
Henn, wurde Kimberly im VIP-Gästeraum liebevoll von Mark Medlok
empfangen.
Da sich Kimberly "ihren" Mark immer nur nach den Beschreibungen ihrer
Eltern vorstellen konnte, war sie überglücklich, ihn abtasten zu dürfen
und sich so ein eigenes Bild von ihrem Superstar machen zu können.
Darüber hinaus gab Mark Kimberly gerne Antworten auf all ihre Fragen.
(WR-Bild: Junge)

02.01.2007 / LOKALAUSGABE / OLPE

|