Presseberichte
2009


Handarbeiten für den guten Zweck
Plettenberg, 08.12.2009, Bernhard Schlütter
Plettenberg. Die stolze Rekordspendensumme von 12 200 Euro bringt
der Freundeskreis Marita Gerdes zusammen. Das Geld wurde am Montag im Café
Naschhaus je zur Hälfte an den Verein Strahlemaennchen.de in Heggen und den
Förderverein des Märkischen Kinderschutzzentrums (MIKI) in Lüdenscheid
überreicht.
Vor elf Jahren taten sich acht Frauen aus dem befreundeten Umfeld von
Marita Gerdes zusammen. Ihre Hobbys wie Basteln, Handarbeiten und Kochen
setzen sie seitdem Gewinn bringend für den guten Zweck ein.
Geschäfte und Firmen helfen
"Zunächst haben wir ans Kinderhospiz in Olpe gespendet, jetzt
unterstützen wir im fünften Jahr Strahlemännchen und MIKI", erzählt Marita Gerdes.
Das ganze Jahr über bieten sie und ihre Mitstreiterinnen z. B.
Dinkeltiere und Hausmacherprodukte wie Marmeladen auf Basaren und in den
Plettenberger Geschäften Plettendorff, Schlenk, Heerich, Hein, Schlecker und
Ückermann & Lipps an, bei denen sich der Freundeskreis herzlich für die
Unterstützung bedankt. Die Rekordsumme in diesem Jahr kam auch durch eine
beträchtliche Einzelspende der Werdohler Firma Vossloh zusammen.
Das sorgte natürlich für große Freude bei den Spendenempfängern. Der
Verein Strahlemaennchen.de hat es sich zur Aufgabe gemacht, krebskranken
Kindern Herzenswünsche zu erfüllen.
Rund 300 Fälle pro Jahr
Das MIKI ist eine ärztliche Beratungsstelle für misshandelte Kinder.
"Rund 300 Fälle werden pro Jahr betreut", berichtete Dr. Lutz Hellweg. Der
Förderverein unterstütze für diese wichtige Aufgabe eine Personalstelle mit
50 000 Euro pro Jahr.
Gutes tun macht gute Laune. Das wird an der fröhlichen Freundinnenrunde
offensichtlich. Angesichts des imposanten Spendenbetrags, den die Frauen
förmlich zusammengebastelt haben, ließ es sich der Nikolaus nicht nehmen,
den symbolischen Scheck zu überreichen.
Quelle:
DerWesten


Totkranken Kindern den letzten großen Wunsch erfüllen
Letmathe, 29.10.2009, Helmut Rauer
Letmathe.
Als der 15-jährige Letmather Jan Schütte schwer krebskrank ans
Klinikbett gefesselt war, hatte er noch einen großen Wunsch: Einmal
auf Kreuzfahrt gehen mit der Aida. Die Initiative „Strahlemännchen”
wollte den Traum erfüllen. Es sollte nicht dazu kommen. Jan starb im
Mai dieses Jahres.
Blumen, Kränze, Gedenksteine und Kreuze zieren das liebevoll
angelegte, frisch mit Mulch bestreute Grab auf dem Friedhof
Dümpelacker. Die Namen der Mitschüler prangen auf der Schleife eines
Kranzes. „In unseren Herzen lebst du weiter, jeder Tag mit dir war
ein Geschenk”, lautet eine Inschrift. Der Grabstein aus Granit hat
die Form eines Herzens. „Das finde ich jugendgemäß”, sagt Mutter
Elke. Der Stein ist eine Spende der Initiative Strahlemännchen. „Zur
Kreuzfahrt ist es ja leider nicht mehr gekommen,” bedauert Eric
Junge, der Mann, der zusammen mit seiner Ehefrau hinter dieser
Intiative steckt. „Aber wir wollten wenigstens die Familie ein wenig
unterstützen”, sagt er. Elke Schütte, die im Zusammenhang mit der
langen Krankheit ihres Sohnes ihren Arbeitsplatz verlor, ist auf
Hartz IV angewiesen: „Ohne die Hilfe von Strahlemännchen hätte ich
mir keinen Grabstein für Jan leisten können”, sagt sie dankbar. Die
Firma Motz spendete zudem eine Grablaterne.
Strahlemännchen gibt es seit 2002. Die Initiative aus Finnentrop
sammelt Spendengelder, um krebskranken Kindern Wünsche zu erfüllen.
Selbst das Unmögliche scheint mit Strahlemännchen möglich zu werden.
2007 hatte ein krebskrankes Mädchen den Wunsch, vom Papst persönlich
gesegnet zu werden. Strahlemännchen organisierte den Flug nach Rom,
und bei der Audienz erhielt die Kranke den erhofften Segen. Sie war
überglücklich.
Elke Schütte weiß aus eigener Erfahrung, dass es für ein
krebskrankes Kind wie ein Stück vom Himmel sein kann, wenn ein
großer Traum in Erfüllung geht. „Das Strahlen in den Augen dieser
Kinder ist mit keinem Geld der Welt zu bezahlen.” Und doch ist Geld
dafür nötig. Deshalb bittet die Mutter des verstorbenen 15-Jährigen
darum, die Initiative Strahlenmännchen zu unterstützen. Wer sich
näher informieren will, kann im Internet auf www.strahlemaennchen.de
klicken oder anrufen: 0800 700 333 16.
Quelle:
DerWesten.de









 
19.02.2009


28.01.2009

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